Über Wildkräuterpasten mit Salz habe ich ja schon einmal geschrieben (hier kannst Du nochmal nachlesen).
Heute habe ich ein Glas mit Bärlauchpaste aufgemacht. Ich brauchte eine schnelle Soße zu Nudeln – da ist sie mir in den Sinn gekommen. Allein der Duft, der aus diesem Gläschen strömte, war traumhaft: Bärlauch pur eben. Wie herrlich an einem grauen Novembertag!
Nun habe ich kurzerhand passierte Tomaten genommen, etwas Sahne dazugegeben und von der Bärlauchpaste untergemischt – und was soll ich sagen: es war so unglaublich lecker und so unglaublich einfach gemacht, ich bin echt total begeistert! Hergestellt hatte ich sie im April und jetzt Anfang November hat sie noch nichts an Geschmack verloren, und da sie eben kein Öl enthält, kann auch nichts ranzig werden.
Weil sie sich in der Nudelsoße schon so gut bewährt hat, habe ich auch noch meinen selbstgemachten Frischkäse zum Bärlauchkäse verdelt – morgen gibt’s Pellkartoffeln….;)
Kräuterpasten sind eine so lohnende Angelegenheit – auch wenn Ihr sie aus Küchenkräutern wie Schnittlauch, Petersilie und Co. macht. Und stellt Euch nur eine mediterrane Variante mit Rosmarin, Salbei, Thymian und Oregano vor….
Von der Brennnesselpaste werde ich nächstes Jahr ganz sicher mehr machen – die Brennnessel tut einem ja wunderbarerweise den Gefallen, immer frisch nachzuwachsen, wenn man sie regelmäßig schneidet. Einfacher kann man Wildkräuter gar nicht bekommen….
Probiert es unbedingt einmal aus – ich kann mir meine Küche gar nicht mehr ohne vorstellen….
Am Design meiner Etiketten arbeite ich noch…. 😉




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