🌿 Willkommen in meinem kleinen digitalen Kräutercafé. Hier gibt’s Wildkräuter, Naturwissen, gedankliche Streifzüge und kleine Pausen fürs bewusste Hinsehen. Kommunikation auf Augenhöhe – und Gedanken zum Mitnehmen, wie auf einem guten Flohmarkt. Stöber Dich durch. Nimm mit, was Dir guttut. Und den Rest lässt Du einfach hier… 🌱💚

Ich hätte es fast nicht gemerkt…

Ich habe im letzten Jahr intensiv daran gearbeitet, mir neben meinem Hauptjob mein Herzens-Business aufzubauen: freiLEBENd, das Dach, unter dem alles, was ich in die Welt tragen möchte, ein Zuhause finden darf, eben mein Uteversum – und das macht mir auch so unglaublich viel Freude. Aber weil da eben auch eine Menge Planung, Arbeit an Inhalten, Verwaltung und so weiter dazu gehört, habe ich sehr viel Zeit am PC verbracht.

Ich habe hier bei mir zu Hause einen wunderschönen Arbeitsplatz mit Blick auf ein Stück von meinem Garten.

Für die warme Jahreszeit habe ich mir draußen auf meiner Terrasse einen Platz eingerichtet, mit jeder Menge ( auch essbarem) Grün um mich herum. Ich bin also tatsächlich immer von Natur umgeben.

Trotzdem hat sich irgendwie über das Jahr das Gefühl breit gemacht, dass etwas fehlt. Ich war zwar von Natur umgeben, aber meine Gedanken sind ein Stück weit davon weggerückt in eine andere Richtung. Auf einen Teil meiner Arbeit, der mir auch sehr wichtig ist, aber der immer größeren Raum eingenommen hat. Darauf hat mich auch eine Leserin aufmerksam gemacht – und dafür bin ich ihr sehr dankbar.

Denn ich hatte vielleicht eben dadurch, dass ich beim Arbeiten fast ständig in die Natur blicke oder draußen in meinem Garten bin (auf der Terrasse am Arbeiten), immer gedacht, die Natur ist ja überall um mich herum. Dabei habe ich völlig übersehen, dass ich nie die Perspektive wechsle, dass ich nicht mehr in Bewegung bin. Das, was ich in den Jahren zuvor immer gemacht habe, dass ich zum Beispiel regelmäßig auf dem Heimweg von meiner Arbeit unterwegs auf eine Wiese gegangen bin, in den Wald, nach Kräutern geschaut habe, Kräuter gesammelt habe, einfach die Natur um mich herum aufgenommen habe, mir selbst und meinem Innenleben, meiner Seele, einfach diese Auszeit gegönnt habe – das ist komplett auf der Strecke geblieben.

Genau wie der Rundumblick, denn draußen fällt der Blick auf hundert verschiedene Sachen, von denen man umgeben ist. Die Welt hat 360 Grad und nicht nur den 70/80-Grad-Winkel, den man hat, wenn man einfach nur geradeaus schaut…

Bei meinen Streifzügen durch die Natur hatte ich immer wieder neue Dinge gesehen, die Veränderungen im Laufe der Jahreszeiten. Auch rein physisch war ich eben in Bewegung. Und diese physische Bewegung bringt auch die Gedanken in Bewegung. Da bin ich tatsächlich auch in eine Falle getappt, die bestimmt einige von euch auch kennen: ich dachte, ich muss einfach konsequent genug daran weiter arbeiten. Wenn ich lange genug am PC sitze und nachdenke, dann fällt mir was ein – dann wird das was. Obwohl ich eigentlich immer etwas ganz anderes beobachtet habe… Denn zum Beispiel auf meinem Weg zur Arbeit morgens im Auto, da kommen mir so viele Ideen, so viele Gedanken, so viele Formulierungen. Da kommen die Dinge in Fluss.

Und dieser Fluss hat auch den Gedanken mitgebracht dass Wildkräuter wieder eine viel größere Rolle in meinem Leben spielen dürfen als das letztes Jahr der Fall gewesen ist.Egal ob in der Küche, in meiner Hausapotheke, in meinem Teevorrat oder auch in meiner Hautpflege.Ja ich habe sehr gute Bezugsquellen für Kräuter, Teekräuter, aber es ist noch mal ein himmelweiter Unterschied, wenn man sie selber gesammelt und verarbeitet hat. Weil man dann schon, wenn man draußen ist und Pflanzen sieht, Pflanzen ansprechen, die man vielleicht vorher gar nicht in Betracht gezogen hätte – weil man eine ganz andere Beziehung zu ihnen bekommt. 🌱

Das was das Leben ausmacht, was die Natur ausmacht, was meine Interessen anbelangt: Es geht immer um Vielfalt, um verschiedene Richtungen. Unterschiedliche Perspektiven. Möglichkeiten.

Etwas noch ganz Wichtiges hätte ich vor lauter Pflicht beinahe vergessen, weil sich viel zu viel nur noch im Kopf abgespielt hat: die Freude. Die Freude, die es macht, draußen in der Natur zu sein, im Garten etwas zu schaffen, zu werkeln, zu gestalten, mit Pflanzen zu arbeiten. Genau diese Freude sorgt auch dafür, dass das mit der kreativen Denkarbeit viel besser funktioniert. 💚

Denn auch meine anderen Interessen, meine anderen Themenfelder, sind enorm wichtig. Aber sie sind eben nur ein Teil des Gesamtbildes und ohne die Natur im Hintergrund sind sie eben nur die Hälfte…

Und das ist letzten Endes auch das, was ich den Menschen gerne vermitteln möchte: Den Blick auf das große Ganze, auf unsere Gestaltungsmöglichkeiten. Denn nicht das Außen bestimmt unser Leben, sondern unsere Sicht darauf. 🌿



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Meine NaturZeitRäume kannst Du natürlich auch sehr gerne verschenken: an jemanden, der Dir am Herzen liegt – oder Du tust Dir selbst auch mal etwas Gutes….. 💕

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…darf sich auch meine Arbeit wandeln und entwickeln. All das, was ich so unheimlich gerne an andere Menschen vermittle, findet jetzt ein Zuhause unter einem gemeinsamen Dach:

Weil Deine Natur nicht Funktionieren ist – sondern Du selbst zu sein🌱

Und nicht immer so, wie andere Dich gerne hätten.

Ich renoviere und erweitere meine Kurse und sortiere meine Hexenküche neu. Wenn Du schon mal einen kleinen Einblick bekommen möchtest, was auf Dich wartet, dann komm doch einfach mal in meinem Uteversum vorbei – ein Klick auf das Bild bringt Dich direkt dorthin! 🌿