Achtsamkeit am Donnerstag
Warum ich diese Serie gestartet habe
In einer Welt voller Hektik und Ablenkungen verlieren wir oft das Wichtigste aus den Augen: den Moment, der gerade ist. Achtsamkeit hilft uns, wieder zu spüren, zu sehen, und den Moment mit allen Sinnen zu erleben – ohne Ablenkung, ohne Eile. Sie öffnet die Tür zu mehr Ruhe und Klarheit und lässt uns das Leben wieder ganz bewusst genießen.
Mir fällt immer wieder auf, wie viele Menschen im „Tun“ stecken, aber nie wirklich „da“ sind. Doch das muss nicht so bleiben.
Deshalb lade ich Dich ein, mit mir auf eine Reise zurück ins Hier und Jetzt zu gehen. Jeden Donnerstag findest Du hier kleine Impulse, die Dir helfen, den Moment zu spüren und achtsam durch den Alltag zu gehen. 🌿✨
Mein Impuls für heute:
Sternstunden
Manchmal braucht es nur einen Blick nach oben.
Wenn der Tag sich legt und der Himmel sich in ein tiefes Blau kleidet, tauchen sie auf – ganz leise, fast schüchtern: die Sterne.
Unzählige kleine Lichter, verstreut wie Gedanken, die kommen und gehen.
Wann hast Du zuletzt den Himmel auf Dich wirken lassen?
Ohne Eile, ohne Ziel. Nur hinaufgeschaut in diese stille Weite?
Es ist ein stilles Staunen, das sich einstellt, wenn wir in die Nacht blicken.
Die Ahnung von etwas Größerem, das sich nicht greifen lässt.
Vielleicht ist es genau das, was wir im Trubel des Tages verlieren: das Gespür für Weite, für Tiefe, für das Leuchten im Dunkeln.
Der Nachthimmel erinnert uns daran, wie klein wir sind – und dass es auch in dunkleren Zeiten Licht gibt.
Manchmal braucht es kein aktives Tun, nur einen stillen Blick – ohne etwas zu erwarten oder verändern zu wollen.
Vielleicht begegnet Dir dann ein Stern, der Dich ganz besonders berührt.
Ein kleiner Moment der Verbindung, ganz ohne Worte.
Und dann weißt Du, dass Du nicht übersehen wirst – auch wenn Du selbst Dich nicht immer so fühlst.
Und so lade ich Dich heute ein, mit offenen Sinnen in die Nacht zu blicken – und ein paar Sternstunden zu sammeln. ✨
Stille Verbindung
- Such Dir einen Ort, an dem Du den Himmel gut sehen kannst. Vielleicht magst Du Dich hinsetzen, hinlegen oder anlehnen. Lass den Blick schweifen – ohne Ziel, ohne Absicht.
- Spür die Kühle der Nacht, das Atmen der Dunkelheit. Nimm ein paar tiefe Atemzüge – und stell Dir vor, Du atmest Sternenlicht ein. Ganz leicht, still, leise leuchtend.
- Vielleicht magst Du ein paar Sterne zählen – oder einfach nur staunen, wie viele es sind. Welcher Stern zieht Deinen Blick besonders an? Welche Formen erkennst Du in der Weite?
- Such Dir einen einzelnen Stern aus. Einen, der Deinen Blick spontan anzieht. Beobachte ihn eine Weile. Flackert er? Scheint er größer, heller, ruhiger als andere? Vielleicht pulsiert er auch ganz sanft.
Bleib bei ihm, als würdet Ihr Euch gegenseitig zuhören. - Wenn eine Sternschnuppe vorbeihuscht – was wünschst Du Dir?
Und wenn keine kommt: Was wünschst Du Dir trotzdem? - Nimm das Bild eines leuchtenden Sterns in Gedanken mit – als Erinnerung an das Gefühl von tiefer Weite und an ein stilles Leuchten im Dunkeln.
Zum Abschluss noch eine kleine Weisheit… 😉😊
Achtsamkeit ist kein Sprint, sondern eine Wanderung mit vielen kleinen Entdeckungen am Wegesrand. Ich freue mich, nächsten Donnerstag mit Dir weiterzugehen 💕





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