Zum Thema Winter fällt mir so viel mehr ein als kalt und dunkel. Ich genieße Wintergewürze wie Vanille, Zimt oder Anis und frisch gepressten Orangensaft. Linsen mit Spätzle schmecken im Winter auch einfach besser, es gibt leckeres Wintergemüse wie Rosenkohl und Wirsing – und die kalten Hände an einem Glas Glühwein oder einer Tasse Tee zu wärmen, fühlt sich ja doch irgendwie kuschelig an. Im dunkelsten Monat, dem Dezember, sieht man überall die wunderschöne Adventsbeleuchtung glänzen und lässt man den Blick auf einer Kerzenflamme ruhen, darf man sich einmal für einen kurzen Moment in Gedanken verlieren.









Wenn man sich draußen in der Natur aufmerksam umsieht, kann man wahre Wunderwerke entdecken – so wie die perfekte Symmetrie einer Schneeflocke oder eines Eiskristalls. Und mal ehrlich – so ein freigeschipptes Wegesystem durch tiefen Schnee hat einfach mal was…. 😉
Die Gartenarbeit darf auch eine Weile ruhen – und nachdem man die erste Zeit zugegeben auch ein ganz kleines bisschen froh darüber gewesen ist, steigt mit den länger werdenden Tagen und den ersten milden Tagen mit dem Duft nach frischer Erde die Vorfreude auf das neue Gartenjahr von Tag zu Tag. Dann dürfen die ersten Samen in die Töpfe auf der Fensterbank und die Bepflanzung der Beete nimmt in Gedanken erste Formen an…. 😉






Winter ist ein gutes Buch, Kuschelpulli und heißer Kakao, Rückzugs-Zeit, Entschleunigung, Vorfreude, die selbstgemachten Wildkräuterschätze des Sommers genießen, Kräfte sammeln, Vergangenes verabschieden, nach vorne schauen, den Blick einmal nach innen richten…. und – zumindest mir geht es so – im Rückblick dann doch genauso schnell vergangen wie der Sommer…. 😉





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