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Gemüsepflanzen vorziehen 2.0

Heute nehme ich euch mal mit in meinen neuen Anlauf, meine Gemüsepflanzen im Haus vorzuziehen. Ich hatte das letztes Jahr ja schon einmal in Angriff genommen, musste aber feststellen, dass es bei mir im Haus zu kühl ist.

Bei einigen hat es zwar zum Keimen gereicht, aber danach ging es nicht mehr vorwärts und manche Samen sind erst gar nicht aufgegangen…

Klein beigeben ist aber so gar nicht mein Ding 😁

Also dachte ich zunächst an eine Pflanzlampe. Allerdings liefert die ja nur Licht und keine Wärme. An Licht mangelt es bei mir im Wintergarten, wo ich meine Pflanzen vorziehe, jetzt aber wirklich nicht.

Also habe ich spaßeshalber mal „Wärmelampe für Pflanzen“ bei Dr. Google eingegeben. Die habe ich zwar nicht gefunden, aaaber: es gibt Heizmatten. Heizmatten, die extra dafür gedacht sind, dass man sie unter Anzucht-Töpfe oder kleine Anzucht-Gewächshäuser legt…

Macht jetzt auf mich einen soliden Eindruck. Wasserfest, abwischbar und fühlt sich robust an.

Diese Matten sorgen für eine Temperatur im Wurzelbereich, die ca. 5-10 Grad über der Raumtemperatur liegt. Mit unter 20 W pro Stunde sind sie finde ich sehr gering im Stromverbrauch. Der Anschaffungspreis hält sich auch in Grenzen – ca. 22 € für zwei Matten. Immerhin darf ich für eine vorgezogene Pflanze circa 5 € bezahlen (dafür bekomme ich aber auch ein ganzes Päckchen hochwertiges Saatgut) – und letztes Jahr sind 80 % der draußen gesetzten Pflanzen dem nasskalten Sommer zum Opfer gefallen… 🙁

Also probiere ich das jetzt einfach aus mit diesen Heizmatten. Denn es geht einfach nichts über eigenes Gemüse… 😉🍅🌱

Auf spezielle Anzucht-Erde habe ich verzichtet. Ich habe zur Hälfte Mutterboden und Sand verwendet. Da reicht Spielsand, den es in jedem Baumarkt gibt.

Für den Mutterboden habe ich den Tipp bekommen, nach Maulwurfshügeln Ausschau zu halten. Und davon gibt es jetzt momentan tatsächlich, wenn man mal so über die Wiesen schaut, jede Menge. Richtig schöne feine Erde…🌿

Es kann natürlich sein dass Profi-Gärtner jetzt den Kopf schütteln, aber wenn ich zurückdenke, haben wir alles einfach in unserer Gartenerde gezogen…

Kompostierbare Anzucht-Töpfchen. Dieses Mal auch ordentlich beschriftet, denn auch wenn man meint man weiß was man wo gesät hat – nee, keine Chance… 😅

Also ich bin total gespannt. Ich habe jetzt erst mal diese vier Sorten gesät.

Und so sieht mein kleines Anzucht-Gewächshäuschen jetzt auf der Fensterbank aus.

Wenn das funktioniert, dann bevölkern demnächst noch mehr davon meine Fensterbänke…

Im Übrigen ist jetzt um den 21. März herum Ostara – die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche. Der Tag und die Nacht sind genau gleich lang. Und mit jedem Tag gewinnt das Helle an Kraft, bis zur Sommersonnenwende am 21. Juni die hellste Zeit erreicht ist. Alles was über den Winter geschlummert hat, was gereift ist, darf sich jetzt entfalten.

Ich weiß nicht wie es Euch geht. Aber in mir erwacht mit zunehmender Helligkeit und Wärme auch wieder ein Tatendrang. Die Lust, Neues in Angriff zu nehmen. Ja, ich mag es auch mich im Herbst und Winter zurückzuziehen, Revue passieren zu lassen und mich auch ein Stück weit neu auszurichten.

Aber jetzt zieht es mich einfach nach draußen. Zum Machen, zum Tun. Zum Umsetzen. Und zum „In der Sonne in der Hängematte liegen und genießen“ nach kreativer Arbeit…🌞



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…darf sich auch meine Arbeit wandeln und entwickeln. All das, was ich so unheimlich gerne an andere Menschen vermittle, findet jetzt ein Zuhause unter einem gemeinsamen Dach:

Weil Deine Natur nicht Funktionieren ist – sondern Du selbst zu sein🌱

Und nicht immer so, wie andere Dich gerne hätten.

Ich renoviere und erweitere meine Kurse und sortiere meine Hexenküche neu. Wenn Du schon mal einen kleinen Einblick bekommen möchtest, was auf Dich wartet, dann komm doch einfach mal in meinem Uteversum vorbei – ein Klick auf das Bild bringt Dich direkt dorthin! 🌿