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Wie ein trockener Schwamm – was Dein Körper wirklich von Dir will

Du kennst das Gefühl: Der Tag ist durchgeplant, die To-do-Liste mehr als voll. Dir ist warm, die Luft trocken – und plötzlich merkst Du: Du hast Durst. So richtig Durst. Nicht dieses „Ich könnte mal was trinken“, sondern den echten Ruf Deines Körpers: „Bitte – Wasser.“

Und da wären wir auch schon mitten im Thema. Wasser – klingt nebensächlich, ist aber eine der wesentlichsten Ressourcen für Dein Wohlbefinden. Jetzt im Sommer fällt mir immer so richtig auf, wie wenig die Leute um mich herum eigentlich trinken. Dabei hilft uns in der wärmeren Jahreszeit sogar noch unser größeres Durstgefühl dabei, für ausreichend Flüssigkeit zu sorgen… Dass viele Menschen nicht genug trinken, ist an sich schon lange ein offenes Geheimnis – aber diese Tatsache gerät leider immer wieder aus dem Blickfeld. Und deshalb greife ich das Thema wieder auf…😉💧

Ich kann auch gut nachvollziehen, warum das Trinken oft zu kurz kommt: Vor lauter Gedanken bemerken wir den Durst nicht einmal. Wir vergessen es einfach. Wir glauben keine Zeit dafür zu haben, weil wir erst noch eine Aufgabe zu Ende bringen müssen. Oder wir verwechseln Durst sogar mit Hunger. Sehr oft begegnet mir aber auch dieser Gedanke: „Wie wichtig kann das schon sein…?“ Leider hat die Erkenntnis, wie lebensnotwendig ausreichend Wasser für unseren Organismus ist, noch nicht in allen Köpfen Wurzeln geschlagen…🌱💧

Der iranisch-amerikanische Arzt Dr. Fereydoon Batmanghelidj hat diesem Thema ein ganzes Buch gewidmet, das mich sehr beeindruckt hat: „Sie sind nicht krank, Sie sind durstig.“ Schon dieser Titel bringt etwas auf den Punkt, das oft übersehen wird: dass neben der Bedeutung von Wasser für das reibungslose Funktionieren unseres Körpers viele sogenannte Krankheiten eigentlich Signale eines chronisch durstigen Körpers sind. Es finden sich ganz viele Erfahrungsberichte, dass einfache, regelmäßige Wasserzufuhr vielfach schon das stille Heilmittel bei Beschwerden wie Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Asthma oder auch Verdauungsproblemen gewesen ist.

Um Dir einen kleinen Einblick zu vermitteln, was Wassermangel alles hervorrufen kann:

Kopfschmerzen. Oft liegt es nicht an der schlechten Luft, der Bildschirmzeit oder anderen äußeren Einflüssen – sondern daran, dass Dein Gehirn wortwörtlich „austrocknet“. Es besteht zu einem großen Teil aus Wasser und reagiert empfindlich auf jedes kleine Minus im Flüssigkeitshaushalt.

Konzentrationsschwierigkeiten beim Arbeiten oder Lernen? Wenn die Zellen nicht optimal mit Wasser versorgt sind, läuft die Denkleistung auf Sparflamme – egal wie sehr Du Dich anstrengst.

Heißhungerattacken oder Appetit auf Süßes? Klingt paradox, aber der Körper verwechselt Durst manchmal mit Hunger. Statt etwas zu essen, könnte ein Glas Wasser genau das sein, was Dir eigentlich fehlt.

Morgendliche Antriebslosigkeit – obwohl Du gut geschlafen hast? Nach der Nacht ist Dein Körper dehydriert, weil er über Haut und Atem Wasser verloren hat.

Trockene Haut oder spröde Lippen? Natürlich spielt auch die äußere Pflege eine Rolle. Aber die beste „Feuchtigkeitscreme“ kommt von innen. Ohne genug Wasser kann die Haut ihre Schutzfunktion nicht optimal erfüllen.

Verdauungsprobleme, insbesondere Verstopfung? Wasser sorgt dafür, dass im Magen und im Darm alles rund läuft. Zu wenig Flüssigkeit – und alles gerät ins Stocken.

Wenn Du jetzt denkst: „Ich trinke doch genug – Kaffee, Tee, Saft…“, dann kommt hier ein kleiner Hinweis: Dein Körper meint reines Wasser – weil eben nicht jedes Getränk im Körper wirkt wie reines Wasser. Wasser löscht nicht einfach nur den Durst: es ist transportiert Nährstoffe in unsere Zellen, sorgt für den Abtransport von Abfallstoffen, regelt unsere Körpertemperatur, dient als Schmierstoff, Baustoff und chemischer Reaktionspartner. Ein stiller Motor, der Deine Zellen am Leben hält.

Was an andere Getränke mit sich bringen:

Kaffee und Schwarztee: enthalten Koffein, das leicht harntreibend wirkt – dadurch verliert der Körper mehr Flüssigkeit, als er durch das Getränk aufnimmt.
Limonaden und Softdrinks: enthalten Zucker, Süßstoffe, Säuren oder Aromen und belasten den Körper mehr, als sie ihn versorgen. Sie belasten den gesamten Stoffwechsel, liefern leere Kalorien – und machen oft noch durstiger.
Säfte: sind fruchtzucker- und kalorienreich und kein neutraler Durstlöscher. Der Körper braucht sogar zusätzlich Wasser, um sie zu verarbeiten – was den Durst eher verstärkt als stillt.

Als kleine Faustregel: Wasser ist Versorgung – alles andere ist Geschmack.

Weil wir also nun mal aus etwa 70 Prozent Wasser bestehen, ist es eigentlich schon logisch, dass jeder Mangel weitreichende Folgen hat. Unser Gehirn zum Beispiel reagiert extrem empfindlich auf Wassermangel – schon ein leichtes Defizit kann zu Konzentrationsstörungen, Müdigkeit oder Kopfschmerzen führen. Kein Wunder, dass sich viele von uns im Alltag oft schlapp und überfordert fühlen, wenn der Flüssigkeitstank im Inneren auf Reserve läuft.

Batmanghelidj sagt sogar: „Durst ist der letzte Warnruf.“ Wenn Du Durst verspürst, bist Du bereits leicht dehydriert. Das bedeutet: Warten lohnt sich nicht. Trinken ist kein Luxus, sondern Grundversorgung – wie atmen oder schlafen. Und das Gute daran? Es ist so einfach. Du brauchst keine komplizierten Nahrungsergänzungsmittel, keine Detox-Kuren, kein Hightech-Wasser mit Goldionen – nur frisches Wasser und ein Glas.

Vielleicht magst Du es Dir zur Gewohnheit machen, Wasser nicht mehr als geschmacksneutrale Nebensächlichkeit zu betrachten, sondern als Baustein Deiner Gesundheitsvorsorge in Deinen Alltag einzubauen. So wie eine kleine Verabredung mit Deinem Innersten. Ein Glas am Morgen, bevor irgendetwas anderes kommt. Eins vor dem Mittagessen. Eins am Nachmittag, wenn Du gedanklich abschweifst. Ein Glas nach dem Abendessen, wenn alles sich setzen darf.

Und wenn Du das nächste Mal merkst, dass Du müde wirst, genervt reagierst oder Dein Kopf brummt – probiere es aus: Trink ein Glas Wasser. Und spüre nach, ob es vielleicht nicht die Welt ist, die Dich fordert – sondern ob Dir nicht vielleicht nur Dein Körper signalisiert, dass er Flüssigkeit braucht…💧

Oft ist es eben nicht das große „Was stimmt nicht mit mir?“ – sondern das kleine, aber entscheidende „Hab ich heute genug getrunken?“ 🌱🌿



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…darf sich auch meine Arbeit wandeln und entwickeln. All das, was ich so unheimlich gerne an andere Menschen vermittle, findet jetzt ein Zuhause unter einem gemeinsamen Dach:

Weil Deine Natur nicht Funktionieren ist – sondern Du selbst zu sein🌱

Und nicht immer so, wie andere Dich gerne hätten.

Ich renoviere und erweitere meine Kurse und sortiere meine Hexenküche neu. Wenn Du schon mal einen kleinen Einblick bekommen möchtest, was auf Dich wartet, dann komm doch einfach mal in meinem Uteversum vorbei – ein Klick auf das Bild bringt Dich direkt dorthin! 🌿